«Der Atomausstieg wird zum Fanal für eine neue ökologische und nachhaltige Wirtschaftspolitik. Er wird auch die Gesellschaft verändern. Die Kunst der Stunde wird es sein, den Atomausstieg mit dem Klimawandel zu verbinden.
Wir erleben eine Finanzkrise, die niemand mehr im Griff hat. Ohne Regulierung der Finanzmärkte, ohne Tobinsteuer kann das Steuer nicht herumgeworfen werden. Mindestlöhne und Höchstlohnbegrenzungen sind die wirksamste Antwort auf die Abzockerei.»
< Offizielle Seite von Daniel Vischer im Nationalrat >
Was ich mag: Zugseinfahrten in Bahnhöfe, Zidane, Hegels Weltgeist, die Filme Aldomovars und der nouvelle vague, “die Umwertung aller Werte”, die Italianità der sechziger Jahre, die Coolness der Luhmannschen Systemtheorie, urbane Vorstädte durchwandern, die Weltsicht von Edward Said, möglichst wenig Aufwand, Leute, die das eigene Lager nicht aushalten, die Antwort der Verlierer, die Schweiz als Land heterogener Kulturen und Religionen, den sonntäglichen Tatortkrimi mit der Familie, auf Godot warten.
Was ich nicht mag: Betulichkeit, Flughäfen, Blocher als politisches Programm, Freizeitjacke mit Krawatte, Integration als Disziplinierung, Unterhaltungssucht, Eurozentrismus, das dauernde Gerede von Leistungs- und Führungswillen, “positives Denken”, Autofahren, Primustypen, Politik als nurmehr moralischen Appell, Distanzlosigkeit, PolitikerInnen, die ihren Erfolg an der Anzahl Medienauftritten messen, einen drohenden Irankrieg, den Mythos der Zivilgesellschaft, Lifestile, mein Lebensgefühl, Glück bringe hernach Unglück.
